Res: 2. Meisterschaftsrunde gegen USV Fuschl

von Stefan Klampfer

Aufopferungsvoller Kampf eines Köstendorfer Lazaretts

USV Fuschl - USV Köstendorf 4:0 (1:0)

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Tore für den USV Köstendorf: Fehlanzeige

Urlaubs- und verletzungsbedingt gingen wir stark angeschlagen in das Match gegen die Reserve des USV Fuschl.

Unser Starstürmer – Spitzer Marc – durfte sich als Tormann versuchen. Beim Einschießen konnte man schon erahnen, welche Qualität in Marcs Fanghänden steckt. Wir waren uns sicher: hinten kann nicht viel passieren – vorne aber leider auch nicht.

Die Viererkette bildeten Tobias „Gummi“ Kummerer, Stefan „Ich-mach-das-mit-meinem-Stellungsspiel“ Klampfer, Markus „Mad Max“ Hölbling und Tobias „Bester-Obmann-wo-gibt“ Krois.
Schober Muggi und Marko „90-Minuten-sind-mir-75-zu-viel“ Nikic bildeten das defensive Mittelfeld. Nico „Geburtstagskind“ Schober und Fabio „Dauerläufer“ Strummegger komplettierten das Mittelfeld.

Die Doppelspitze bildete Christian „Anzinger“ Neumayr – aufgrund des Spielermangels allerdings alleine – was ob seiner Laufstärke jedoch kein Problem war ;-).

Mit zehn Mann starteten wir bei sommerlicher Hitze ins Spiel gegen die Fuschler und igelten uns zunächst ein. Wir zwangen die Gastgeber mit unserer Kompaktheit in der Defensive unser Spiel auf und ließen nicht allzu viel zu. Die Schüsse und Flanken, die Richtung Tor gingen, waren eine leichte Beute für unseren Allrounder Marc.

Nach 25 Minuten dann die erste Hiobsbotschaft: Unser Torhüter Marc bricht mit schmerzverzerrtem Gesicht nach einem Abstoß zusammen. Der Oberschenkel hat zugemacht und er kann das Spiel nur noch humpelnd fortsetzen. Kurz darauf muss Tobias „Gummi“ Kummerer sein Trikot tauschen. Grund: Er zieht sich bei einem Zweikampf eine Platzwunde zu und blutet sein Dress voll. Nach erfolgreicher Behandlung setzt er das Spiel fort. Keine fünf Minuten später liegt das Geburtstagskind Nico Schober an der Outlinie. Er verdreht sich das Fußgelenk und kann nicht mehr laufen. In der 40. Minute muss Marc nach einer Fußabwehr komplett w.o. geben. Er hält, auf einem Bein springend, noch bis zur Halbzeit durch. Die Fuschler nutzen Marcs Angeschlagenheit und treffen mit dem Pausenpfiff zum 1:0.

Interim-Coach Stefan „0,63 Tore pro 1b-Spiel“ Schmidt wechselt Torhüter Marc aus – und niemanden ein. Der humpelnde Nico „Hab-mir-den-Geburtstag-anders-vorgestellt“ Schober streift sich das Torhütertrikot über.

Wir gehen mit neun Mann in die zweite Halbzeit, während Fuschl im Laufe der zweiten Hälfte vier frische Kräfte bringt. Wir kämpfen aufopferungsvoll bis zum Schluss und kassieren noch drei Tore.
Trotz der 0:4-Niederlage bejubeln wir unseren Zusammenhalt und waren ob der kämpferischen Leistung in der Hitze von Fuschl trotzdem stolz auf unsere dezimierte Mannschaft.