KM: 5. Meisterschaftsrunde gegen USK Anif Juniors

von Tobias Hopfensperger

Saisonübergreifend die 6. Niederlage in Folge

Aufstellung: Reiner, Bogosavljevic, Ensinger(K), Strumegger, Reiberstorfer, Bradaric, Schalmoser, Strasser, Hagenauer, Rettensteiner, Tomic;

 

Auch heute merkt man – vielleicht auch noch verständlich – aufgrund der Negativserie eine Nervosität durch alle Mannschaftsteile. Die Gäste haben den besseren Start und können in der Anfangsphase zweimal im 16er des USV vorstellig werden. Die Männer von Coach Alex Thai brauchen gut 20 Minuten, um halbwegs einen Fuß in die Tür zu bekommen, zwei „Halbchancen“ durch Reiberstorfer und Bradaric springen dabei heraus. In der 27. Minute dann die nächste Hiobsbotschaft, Rafael Schalmoser muss verletzungsbedingt ausgewechselt werden, Pascal Gappmaier kommt ins Spiel. Nach einer halben Stunde dann das gewohte Bild, 0:1, nur Augenblicke davor hätten die rund 90 Zuschauer das „Kacktor“ des Jahres bestaunen können.

Wieder läuft man einem Rückstand hinterher, wieder lässt man sich aus dem eh schon mauen Konzept bringen, wieder zeigt man eine katastrophale Körpersprache und wieder versuchen gewisse Persönlichkeiten ihre Eitelkeit über alles andere zu stellen, in unserer aktuellen Situation vielleicht nicht gerade die beste Idee. Zur zweiten Halbzeit kommen Andi Fenninger & Alex Gady für Fabio Strumegger & Noah Hagenauer und tatsächlich erwischen unsere Burschen einen Traumstart, nur Sekunden nach Wiederanpfiff kann Florian Stasser mit einem schönen Treffer den Spielstand egalisieren und man hat in den folgenden Minuten leicht das Gefühl hier heute etwas „gehen“ könnte, diese Euphorie bekommt aber schnell wieder einen Dämpfer weil man es trotz einiger brauchbaren Ansätze nicht schafft einen weiteren Treffer zu erzielen obendrein bleiben die Gäste immer gefährlich. In der 78. Minute kommt Max Hölbling für Anel Bradaric ins Spiel, der Tanz auf der Rasierklinge geht in den Endspurt, der Unparteiische hat längst den Überblick verloren und pfeift rein nach Lust und Laune, ein überragendes Beispiel hierfür: Ein Foulspiel an Reiberstorfer weit in der eigenen Hälfte wird nicht gepfiffen, der daraus entstehende Vorteil wird erst laufen gelassen, um dann doch abgepfiffen zu werden. So kommt es wie es kommen muss, die Gäste erzielen weit in der Nachspielzeit den Siegtreffer. Darf man die Charakterfrage an die Mannschaft stellen? JA AUF JEDEN FALL!!