KM: 4. Meisterschaftsrunde gegen USV Scheffau
von Tobias Hopfensperger
Am Ende steht man wieder mit leeren Händen da
Aufstellung: Reiner, Bogosavljevic, Bradaric, Reiberstorfer, Fenninger, Schalmoser, Ensinger(K), Gappmaier, Gady, Strasser, Rettensteiner;
Dieser Schockmoment saß und es brauchte gut 20 Minuten, bis man ins Spiel findet. Andi Fenninger kann sich im Mittelfeld behaupten und zieht das Foul, der folgende Freistoß wird zur Ecke geklärt. Auf der anderen Seite dann ebenfalls ein ruhender Ball, diesen kann Darko Bogosavljevic klären und es geht mit Tempo über Raphael Schalmoser, der schickt Pascal Gappmaier mit einem Lochpass auf den Weg, letzerer scheitert am Goalie der Lammertaler. Wiederum im Gegenzug haben wir Fortuna auf unserer Seite, der wuchtige Schuss geht an den Querbalken. Nach einer guten halben Stunde ist es erneut Gappmaier der am 16er zwei Gegenspieler aussteigen lässt, sein Schuss wird vom Keeper entschärft. Bei der darauffolgenden Aktion übersieht unsere Nummer 13 (im Eifer des Gefechts) den besser postierten Florian Strasser und nur Sekunden später muss Alex Gady volles Risiko gehen, sonst hätte es wohl böse ausgeschaut. Der zweite Gegentreffer der Hausherren, praktisch mit dem Halbzeitpfiff, legt ein aktuell großes Manko in unserer Mannschaft an den Tag: Im Ballbesitz werden zu viele Bälle einfach leichtfertig hergeschenkt. Unsere Mannschaft kommt dann unverändert aus der Kabine. Mit der ersten Aktion, ein langer Einwurf von Anel Bradaric, der von Darko verlängert wird, kann Andi Reiberstorfer auf 2:1 stellen (46.). Der Treffer wirkte befreiend und in den folgenden Minuten kann man die Heimelf unter Druck setzen scheitert aber im Abschluss bzw. wird der Ball von Linie gekratzt. Mit der Hereinnahme von Sebastian Rendl, er ersetzt Flo Strasser, erhofft man sich noch mehr offensive Impulse. Allerdings verflacht der Schwung nach einer guten Stunde, zum einen stellt uns Scheffau mit langen Bällen in die Tiefe vor Probleme und zum anderen dezimieren wir uns durch eine dumme Ampelkarte selbst. Mit Beginn der Schlußviertelstunde ist dann ein leichter Temperaturanstieg auf und neben dem Platz spürbar. Kurz vor Schluss geht dann Andi Reiberstorfer vom Feld, Rafael Tomic in die Partie (85.) und Michael Reiner kann Können unter Beweis stellen. Beim dritten Gegentreffer an diesem Abend ist er allerdings dann auch machtlos. Schiedsrichter Janßen pfeift pünktlich ab und wieder bleibt man ratlos. Die Mannschaft hat meine volle Unterstützung und ich werde niemanden vor den Bus werfen: ABER BITTE ZEIGT ENDLICH EINE REAKTION, SO KANN UND DARF ES NICHT WEITERGEHEN…..