KM: 22. Meisterschaftsrunde gegen USC Mattsee
von Tobias Hopfensperger
Derbypleite – Mattsee reicht ein starker Durchgang
Bilder vom Spieltag by Gust Eigenstuhler
Aufstellung: Reiner, Bogosavljevic, Bradaric, Hölbling, Reiberstorfer, Mangelberger, Kübler, Strumegger, Ensinger (K), Rendl, Lugstein;
Rund 200 Zuschauer lockte der Klassiker in Seestadion nach Mattsee und diese sehen gleich zu Beginn eine Aktion von Michael Kübler, allerdings entscheidet der Linienrichter auf Abseits (3.), auf der anderen Seite unterbindet der Routinier Darko Bogosavljevic den ersten Versuch der Hausherren. Eine Standartsituation in Form einer Ecke kommt gefährlich in Richtung Gehäuse wird aber in letzter Sekunde von der Linie gekratzt, der Nachschuss von Chris Ensinger aus der Distanz geht deutlich drüber, wiederum im Gegenzug profitieren die Violetten von einem ungewohnten Fehler, scheitern mit dem Versuch aber an Michael Reiner zwischen den Pfosten. Mitte der ersten Hälfte verflacht der Schwung aus den Anfangsminuten, wozu auch sehr locker sitzende Karten des Unparteiischen beitragen, der fast jede Aktion/Reaktion mit „der Gelben“ ahndet, auch eine Möglichkeit auf sich aufmerksam zu machen. Ein berechtigter Freistoß für unseren USV und der Führungstreffer (35.). Michael Kübler richtet sich die Kugel her und narrt den gegnerischen Golie mit einer feinen Variante. Kurz vor dem Pausentee noch mal ein guter Spielzug über Flo Mangelberger und Andi Reiberstorfer & Max Lugstein, letzterer scheitert mit seinem Schussversuch allerdings am Schlussmann, zu schnell geht’s dann für unsere Defensive, als man den Kapitän der Hausherren sträflich allein lässt, allerdings kann Michi Reiner die Situation entschärfen. Personell gehen wir unverändert in den zweiten Durchgang und die Heimelf setzt uns vom Anpfiff weg vor einige Probleme und unsere Burschen finden nur schwer Zugriff. Nach einer knappen Stunde wechselt Coach Thai erstmals, für Markus Hölbling kommt Jakob Hager und aufgrund der anhaltenden Drangphase kann die Heimelf den Ausgleich erzielen (64.). Frisches Blut kommt dann in Form von Max Essl & Noah Hagenauer ins Spiel, für Fabio Strumegger & Andi Reiberstorfer ist der Arbeitstag beendet (70.), am Spielverlauf ändert sich wenig und die Heimelf ist drauf und dran das Spiel zu drehen, das gelingt dann auch (78.), Yannic Sommer machts zum zweiten Mal und das nicht ist zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient, weil wir aus unserer Sicht dem Gegner zu viel Raum und zu viel Initiative überlassen. Den Schlusspunkt in Form des dritten Gegentreffers setz dann Stürzer, aber ins verwaiste Tor ist`s auch keine große Kunst. Was bleibt? Man vergibt abermals eine Chance sich im Abstiegskampf Luft zu verschaffen und behält die Rote Laterne am Eisbach.