KM: 17. Meisterschaftsrunde gegen HSV Wals
von Tobias Hopfensperger
Abwehrbollwerk beschert uns wichtige Punkte
Aufstellung: Reiner, Rendl, Fenninger, Bogosavljevic, Aschenberger, Ensinger(K), Kübler, Mangelberger, Reiberstorfer,Wörndl, Lugstein;
Rund 100 Zuschauer versammelten sich in der Norbert-Loindl-Arena und sahen eine hochmotivierte USV-Elf, die sich für die Schmach in der Kaserne revanchieren wollte. Vom Anpfiff weg können wir uns ein leichtes Übergewicht erarbeiten. In der 13. Minute ein Freistoß auf die zweite Stange, Darko mit einem wuchtigen Kopfball, aber Krainer kratzt die Kugel noch von der Linie. In dieser Tonart geht es weiter, nur kurz darauf finden erneut eine aussichtsreiche Möglichkeit vor, was dem gegnerischen Goalie überhaupt nicht schmeckt. Kurz vor dem Pausenpfiff verlieren wir im Aufbau leichtsinnig die Kugel, Konstantin Wörndl klärt im letzten Moment (41). Auch im zweiten Durchgang bleiben wir vorerst am Drücker, wenngleich die Gäste jetzt mehr Aktivität zeigen. In der 62.Minute sehen wir dann einen schönen Aufbau über Reiberstorfer, Aschenberger und Fenninger, der Abschluss von Flo Mangelberger geht knapp am Tor vorbei (62). Aber das Warten hat ein Ende, in der 65. Minute ist es Marco Aschenberger der uns mit dem längst überfälligen Treffer „erlöst“, nachdem man über den gesamten Spielverlauf etliche aussichtsreiche Chancen liegen lässt. Zur Schlussviertelstunde der erste Wechsel beim USV, für Max Lugstein kommt Anel Bradaric aufs Feld. Die Gäste versuchen nun vermehrt Druck aufzubauen, aber an unserer Abwehr, allen voran Sebastian Rendl, ist heute kein Durchkommen. In der 81.Minute wechselt Coach Alex Tai nochmals aus, Fenninger und Rendl gehen runter, Hager und Hagenauer kommen ins Spiel, letzterer kann sich mit seinem ersten Kontakt am Flügel durchtanken, seine Flanke findet in der Mitte allerdings keinen Abnehmer. In der Schlussphase bekommen wir nochmals einen Freistoß zugesprochen, dieser wird von Krainer entschärft und die letzte Aktion gehört nochmals Noah Hagenauer, allerdings scheitert er knapp. Die angezeigte Nachspielzeit ist dann noch leicht nervenraubend, aber das tadellose Schiedsrichtertrio um Anton Reiter hat heute alles bestens im Blick und 3 Punkte bleiben am Eisbach.