KM: 22. Meisterschaftsrunde gegen USK St. Koloman

05-05-2018 19:00 von Tobias Krois

USK St. Koloman : USV Köstendorf - 6:2 (3:0)

Tore:

5:1: Bernhard Schober (60.)
6:2: Bernhard Schober (68.)


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Erneut Änderungen im Kader, erneut verletzte dazu, erneut „Aushilfe“ aus unserer Reserve, erneut nützt das ganze jammern nichts, wenn die gestanden Spieler nicht die Leistung bringen.

Ensinger der die letzten Spiele schon eine Zerrung mitschleppte, fiel für dieses Spiel überhaupt aus und Neumayr Thomas, war aufgrund des schönen Wetters beruflich verhindert. (Für die neutralen Leser, dies ist nicht ironisch gemeint ;) ) Somit erneut Änderungen in der Aufstellung, Schober Berni von Beginn an und Szabo Tamas nach abgestandener gelbsperre ebenfalls in der Startelf.

Alle taktischen Vorgaben sind jedoch für die Katz, wenn zu viele Eigenfehler erzeugt werden. Erste Minute, wir im Ballbesitz, St.Koloman mit leichten Pressing, Querpass von Wörndl auf Wieder, zu schwach ausgeführt, Siller dazwischen erobert den Ball, gewinnt auch das Laufduell mit Wieder und erzielt das 1-0.

10 Minute beinahe das 2-0. Verlieren im Mittelfeld den Kopfball, der Ball erneut zu Siller, der erneut das Laufduell gegen Wieder gewinnt, doch diesmal kann Kovacs Mate klären. St. Koloman klar besser, doch zumindest kommen wir langsam ins Spiel. Chancen auf unserer Seite jedoch Mangelware. Ein Schuss von Schober Berni zu Beginn übers Tor, ist da einzig halbwegs nennenswerte. Fehler bleiben jedoch nicht aus. Immer wieder gefährliche Rückpässe die St.Koloman einladen uns „einzuschenken“. Dauerte auch nicht lange bis wir das 2-0 erhalten. Nach Einwurf in Strafraumnähe bekommen wir den Ball nicht weg, Kapitän Gerl Josef kommt aus gut 25 Metern zum Schuss, Ball geht an Freund und Feind vorbei relativ zentral aufs Tor, Keeper Kovacs geht auf Verdacht ins linke Eck…Falsche Entscheidung. 2-0. Das 3-0 folgte leider gleich darauf. Pressball 20 Meter vor dem Tor, wird verloren, Ball kommt über die Abwehr glücklich zu Hofer Markus, der aus gut 10 Metern das 3-0 erzielt. Ein Ergebnis was leider nach gut 32 Minuten auch in der Höhe nicht unverdient ist. Wir bei den Zweikämpfen zu weit weg und zu zaghaft. Spiel nach vorne wird zwar besser aber es kommt erst kurz vor der Pause etwas nennenswertes raus. 38 Minute, Hamminger auf Szabo der im 16er zum Schuss kommt, doch der wird geblockt, Eckball. Bei dem folgenden Eckball, ist Wörndl Sieger in der Luft, doch sein Kopfball wird auf der Linie geklärt. Aus einer weiteren Ecke kurz vor der Pause, folgt ein Schuss von Szabo übers Tor.
Nach der Pause spielen wir auch endlich Fussball, doch richtige Torchancen Mangelware. Anders bei den Angriffen von St.Koloman. Befördern bei dem engen Platz unnötigerweise den Ball ins Out, der folgende Einwurf kommt über Umwege zu Siller, der daraus sein zweites Tor erzielt und auf 4-0 stellt. Zwei Minuten später weiter Ball nach vorne, unsere Abwehr steht falsch und Schorn Alexander kann das 5-0 erzielen. Der Platzsprecher hat seine Freude, die wir ihm nur kurz nehmen können. Weitere zwei Minuten später, weiter Ball von Neumayr Christian in den Strafraum, den Schober Berni volley nimmt und das 5-1 erzielt. Schwacher Trost, zumindest das schönste Tor, des Spiels erzielt zu haben.

 

Das Mikro der Taugler Stimme verstummt kaum und er kann sich in Minute 65 erneut laut Melden. Wieder Markus gewinnt diesmal gegen Siller (?) das Laufduell wird jedoch von seinen Mitspielern alleine gelassen, sodass der nachrückende Wallinger den Ball erobert und auf 6-1 erhöhen kann. Praktisch im Gegenzug Freistoss für uns. Hamminger Lukas bringt den Ball in den Strafraum der jedoch ungefährlich bleibt, bis Torhüter Schnöll ein kleiner „Ulreich“ passiert. Der zu weit geschlagene Ball flutscht dem St.Kolomaner Keeper durch die Beine (oder wollte er in, ins Torout lassen?)…klatscht an die Stange und Schober Berni reagiert am Schnellsten und erzielt seinen zweiten Treffer. 68 Minuten sind gespielt und es passierte bis zum Ende zum Glück nicht mehr viel. Um zum Abschluss zu kommen eine weitere „Phrase“ Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren. Wenn jedoch wie bei uns schon zu negativ ins Spiel gegangen wird, endet es eben so wie es ausgegangen ist, mit 6-2. Liegen nach gewaltigen Herbst nun nur mehr auf Platz 5, wo Mattsee schon lauert. Vorher gilt es Samstag um 18.30 aber gegen Fuschl zu bestehen, die klar Stärker sind als wie im Herbst.     

 

Bericht: Fritz Oberascher

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