KM: 19. Meisterschaftsrunde gegen ÖTSU Oberhofen

15-04-2017 16:00 von Christian Mayr

USV Köstendorf : ÖTSU Oberhofen - 1:2 (0:0)

Heimniederlage trotz einem Mann mehr am Feld



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Tor:
Daniel Lesiak


Grundsätzlich sind Niederlagen immer Unnötig, doch wie zuvor gegen Thalgau, war die im „Strasswalchner Derby“ gegen Oberhofen mehr als unnötig. Wie schon gegen Thalgau führte man, wie schon gegen Thalgau bekam man kurz vor Schluss, das entscheidende Gegentor.

Bei herbstlichen Bedingungen war vor allem der Wind, gegen unser Tor unser größtes Problem. Unsere Abschläge vielen zum Teil zurück und weite Bälle der Gäste aus Oberhofen kamen immer gefährlich in die Nähe unseres Strafraumes. Die erste große Chance ging auch an Oberofen. Nach Eckball für die Gäste, konnte die Nummer 3, Schachner Dominik den Ball nicht über die Linie bringen. Glück für uns. Chancen für uns nur durch Standartsituationen. Der Wind lies ein kontrolliertes Spiel kaum zu. Minute 11, Freisstoss Kübler, weit in den Strafraum, Steinwender kommt nicht richtig zum Abschluss. 10 Minuten später, ähnliche Situation, wieder Steinwender beim Abschluss, doch knapp vorbei.

Der Wind wird schwächer und wir kommen besser ins Spiel. Robert Pastor kann sich in der 39 Minute durchsetzen auf der linken Seite. Stanglpass auf Steinwender, den leider mit dem Rücken zum Tor, den Ball nur mit dem „Ferserl“ übernehmen kann. Torhüter Mitterbauer klärt. Eine Minute später kommt Pastor Robert per Kopf zum Abschluss, doch auch hier, war es zu wenig. Oberhofen war kurz vor der Pause per Freistoss durch Johnson gefährlich, doch Goali Kovac war auf den Posten. Mit 0-0 ging es in die Kabine. Vor Ergebnis her ok. Zweite Halbzeit sollte sich jedoch einiges tun.

Den ersten Eckball nach Seitenwechsel, konnten wir endlich mal nutzen. Hamminger schlägt den scharfen Ball in die Mitte und Lesiak Daniel konnte einnicken. Unser erster Eckballtreffer im Frühjahr war mehr als überfällig. Fünf Minuten später fast der nächste Torjubel für uns. Freistoss auf die zweite Stange durch Kübler, Steinwender scherzt den Ball weiter, doch Mitterbauer klärt grandios. Wir wollen unbedingt das zweite Tor machen und geben richtig gas. „Unterstütz“ wurde das ganze, mit dem Taktischen Foul von Derflinger, der dafür seine zweite gelbe Karte bekommt. Nächste Möglichkeit folgte gleich. Steinwender wird aufs Tor von Oberhofen geschickt, überspielt Torhüter Mitterbauer und schiebt trocken ein. Doch Schiedsrichter Tomic hat doch was dagegen und entscheidet auf Abseits. Ohne Linienrichter natürlich eine schwere Aufgabe für den Spielleiter, doch aus Sicht des Spielberichtverfassers und mit Köstendorfer Brille, war dies eine Fehlentscheidung, die uns aus den Tritt brachte.

Im Rücken, einen Mann mehr am Platz, hochkartäter an Torchancen, lies uns ein wenig zu locker an die restliche Spielzeit rangehen. Oberhofen kommt besser ins Spiel. Ist Aggressiver und kommt zu mehr Torchancen. In der 66 Minute war es dann auch soweit. Hamminger mit zu wenig Druck auf Rettenbacher ,der Flanken kann und Schwöller kommt vor Lesiak zum Kopfball und trifft zum 1-1. Wir schockiert, bekommen fast das 1-2. Scharfer Schuss auf unser Tor, Kovac kann nur abprallen, sodass ein Oberhofner den Ball abstauben kann, doch hier wurde zurecht auf Abseit entschieden.  Das Spiel plätschert nun dahin.

Wir konnten nicht und Oberhofen gab sich mit dem 1-1 zufrieden. Bis zur 86 Minute. Freistoss zwischen 16er Eck und Outlinie. Ball kommt nicht wirklich gefährlich auf unser Tor, doch Kovac lässt den Ball unglücklich nach vorne abklatschen und Asen staubt ab zum 1-2.

Schockzustand in Köstendorf. Wir versuchten jedoch mit gut 5 Minuten Nachspielzeit zum Ausgleich zu kommen. Mit glück hätten wir das Spiel aufgrund der Chancen danach sogar gewinnen können, doch gerade Steinwender hatte das Glück wahrlich nicht gepachtet. So scheiterte er freistehen zwei Meter vor dem Tor in der Nachspielzeit nach Freistoss Kübler, sowieso Kübler in der 94 Minute nach weiten Ball von Kovac in den Strafraum, über das Tor.

Am Ende, war es so, wie die Frühjahrsspiele zuvor. Gut gespielt, ansehnlicher Fussball für die Zuseher, mit jeweils besseren Ausgang und mehr Glück für die Gäste.

Bericht: Fritz Oberascher

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